Nebrodi
Foto: Salvo Cannizzaro, via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Alle Artikel zu Nebrodi

Die Nebrodi sind Siziliens am meisten übersehene Bergregion – dichte Wälder, halbwilde Pferde und Dörfer, in denen im August noch Jacken getragen werden, während unten an der Küste 35 Grad herrschen. Die wenigsten Sizilien-Reisenden kommen überhaupt hierher.

Kurz beantwortet

Ideal für
Reisende, die die Küste schon gesehen haben und echtes, kaum bereistes Hinterland wollen
Empfohlene Tage
1-2 Tage
Auto nötig?
Ja, unverzichtbar — die Region mit der schlechtesten ÖPNV-Anbindung Siziliens
Beste Reisezeit
Mai-Juni oder September-Oktober; ganzjährig spürbar kühler als die Küste

Höhepunkte

  • Halbwilde Sanfratellano-Pferde
  • Dichte Mischwälder
  • Dörfer mit eigenem Mikroklima
  • Kaum andere Touristen

👀 Was man sehen sollte

Neueste Artikel zu Nebrodi

Die Felsenburg von Sperlinga auf Sizilien, deren Fenster und Räume direkt in einen hellen Sandsteinfelsen geschnitten sind, darüber Zinnen vor blauem Himmel.💡 Praktische Tipps
Nebrodi

Sperlinga: das sizilianische Dorf, das Nein sagte — aus einem einzigen Felsen geschnitten

Eine Burg, die aus einem Sandsteinfelsen herausgehauen wurde, fünfzig Höhlenhäuser, die bis 1960 bewohnt waren, und eine Inschrift, die damit prahlt, dass dieser eine Ort die Sizilianische Vesper verweigerte. Was es zu sehen gibt, was es kostet — und warum hier ein norditalienischer Dialekt gesprochen wird.

  • Sperlinga
  • Enna
  • Kultur
Eine Herde dunkler Sanfratellano-Pferde, eine halbwilde sizilianische Rasse, zwischen Farnen und Bäumen in den Nebrodi-Bergen.💡 Praktische Tipps
Nebrodi

San Fratello: Der sizilianische Ort, der kein Sizilianisch spricht

Ein normannisches Bergdorf in den Nebrodi, wo die Einheimischen bis heute einen Dialekt piemontesischer und ligurischer Herkunft sprechen — dazu die wilde Pferderasse und das seltsamste Osterfest Siziliens.

  • San Fratello
  • Nebrodi
  • Abseits der Touristenpfade
Luftaufnahme der bewaldeten Nebrodi-Berge mit einem kleinen See und der Stadt Mistretta im Hintergrund.🌿 Natur
Nebrodi

Die Nebrodi: Siziliens schönste unbekannte Bergregion

Sizilien größtes Schutzgebiet, ein Bergsee auf 1.278 Metern, einheimische Pferde und Schweine, die es sonst nirgendwo gibt – und warum kaum ein Tourist je hierher kommt.

  • Nebrodi
  • Natur
  • Abseits der Touristenpfade

📖 Weitere Guides

Nebrodi: Häufige Fragen

Was sind die Nebrodi?

Der Parco dei Nebrodi ist Siziliens größtes Schutzgebiet, fast 88.000 Hektar über die Provinzen Messina, Catania und Enna verteilt — dichte Buchenwälder, ein Hochgebirgssee und Bergdörfer, ohne Küste und ohne ein einziges Postkarten-Wahrzeichen.

Wo liegen die Nebrodi in Sizilien?

Im Landesinneren an der Nordseite Siziliens, zwischen den Madonie im Westen und den Peloritani im Osten — rund 65 km bzw. eine Autostunde von Catania bis Cesarò, einem der Haupt-Zugangsorte des Parks.

Braucht man ein Auto für die Nebrodi?

Im Grunde ja. Ein direkter Bus fährt von Catania nach Cesarò, bringt dich aber nur bis an den Rand des Parks — für den Lago Biviere, den Monte Soro oder die Wanderwege dahinter braucht es ein Auto oder eine geführte Tour, da der ÖPNV dort endet.

Was gibt es in den Nebrodi zu sehen?

Den Lago Biviere di Cesarò (Bergsee auf 1.278m), den Monte Soro (mit 1.847m höchster Gipfel der Region), halbwilde Sanfratellano-Pferde, das Schwarze Schwein der Nebrodi (Nero dei Nebrodi) sowie Dörfer wie San Fratello und Floresta, Siziliens höchstgelegene Gemeinde.

Wann ist die beste Reisezeit für die Nebrodi?

Frühling für die Blütenpracht oder früher Herbst für Buchenwald-Farben und Steinpilzsaison — und jederzeit im Hochsommer als Ausweg vor 35°C+ an der Küste, da es hier oben ganzjährig spürbar kühler ist.

Weiter geht die Reiseplanung

Alles, was du sonst noch für die Sizilien-Reise brauchst — an einem Ort.

Zum ultimativen Sizilien-Reiseführer →